Bangkok


Ich bin gestern um 6.40 a.m in Bangkok gelandet,Fluege waren wirklich okay,nach Katar hatte ich dank eines halbvollen (leeren?) Flugzeuges sogar eine ganze Reihe fuer mich,was ich auch nutzte,um mich ganz unvornehm der Laenge nach hinzulegen,hat definitiv mehr Comfort geboten als in der doppelt so teuren Businessclass,welche gaenzlich gefuellt wurde. Dieser Luxus ist mir dann beim Anschlussflug leider nicht vergoennt gewesen,dafuer gab es diesmal eine sitzeigene Entertainmentanlage,wo ich mir klischeehaft den neuen Nicolas Cage Streifen reinzog,“Dangerous in Bangkok“. Zumindestens die ersten 20minuten,als der Effekt der Vorfreude mal vorbei gewesen ist,wurde der Film naemlich abgrundtief flach (Oxymori sind *hrhr*)

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Eine schneebedeckte Gebirgsformation im Libanon. Es war seltsam ueber dieses Land zu fliegen,von oben schien es so friedlich,nur unten tobte vor kurzem noch ein Krieg mit tausenden Toten.

Als ich dann in Bangkok ankam,blieb ich auch nicht lange alleine.Ich lernte naemlich schon im Bus in die Stadt einen anderen Backpacker kennen,Steff. Ist ein 34jaehriger ziemlich entspannter Hollaender der eigentlich Physiotherapeut ist,aber momentan bei einem Projekt der Stadt Rotterdam uebergewichtigen Kindern beim abnehmen hilft. Jedenfalls suchten wir dann dann mein Hotel und erkundeten gemeinsam Bangkok. Es gibt praktischerweise eine TukTuk Tour fuer die ganzen Dinge,hat uns nichteinmal etwas gekostet,nachdem sie von einem Bekleidungsgeschaeft gesponsert wird. Der Fahrer hat uns dann nach drei Stationen hingebracht,wo wir zehn Minuten lang Interresse fuer ueberteuerte Anzuege vorheucheln mussten und dann gehen konnten. Seine Provision entsprach fuenf Litern Benzin und wir ersparten uns 50 Baht an Fahrtkosten,durch zwei waeren das etwa vierzig Cent…

Eigentlich wollten wir uns dann noch den koeniglichen Palast geben,doch Steff hatte nur Flipflops an und das waere etwas unhoeflich gewesen.Tragisch fanden wir es dann beide nicht,da es nicht mein letzter Tag in Bangkok bleiben wird und wir taten das,was man dort ziemlich schnell tut,man setzt sich einfach irgendwo gemuetlich hin und verbringt den Abend,sich unterhaltend bei einem Bier,welches hier uebrigens verflucht gut ist.
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Freundschaft fuer einen Tag,aber vielleicht sehen wir uns in ein paar Wochen in koh Phangan wieder,sollte ich solange dort bleiben.

Anekdote:
Als ich mit Steff am Bahnhof war,um unsere jeweiligen Busse zu bekommen,und wir mit dieser Frau im Buero sassen,sah ich unter der Glasplatte des Tisches einen kleinen Zettel mit einem Zitat aus „Forrest Gump“ das mir etwas zu denken gegeben hat:

„Life is like a box of chocolates. You never know what you’re gonna get.“

Ob das der beste Slogan fuer ein Transportunternehmen ist..?

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2 Kommentare
  1. momo sagte:

    haha nice, ich will mehr!

  2. momo2 sagte:

    musstest du thailänder fragen ob sie euch fotografieren? verkehrte welt…

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